Im Mitteilungsblatt Dezember 2025 / Januar 2026 wurde auf Seite 12 das Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 08.10.2025 veröffentlicht.

Auf Seite 18 war schließlich unter “Bekanntgaben, Anfragen, Verschiedenes” die Ansprache von Bürgermeister Obermeier bezüglich des Videos der FREIEN WÄHLER hinsichtlich der Baumpflanz-Challenge abgedruckt.

Dieses Protokoll war nicht genehmigt und durch ein Versehen der Verwaltung im Gemeindeblatt veröffentlicht worden.

Nachfolgend Informationen hierzu:

  • Protokollauszug von der Sitzung vom 12.11.2025 - Hier der Text zum Tagesordnungspunkt 
    Genehmigung der Niederschrift der öffentlichen Sitzung vom 08.10.2025

Gemeinderat Erl meldet sich zu TOP 13 des Protokolls zu Wort, hier zum Video der Freien Wähler zur Baumplfanzchallenge. Er bittet darum zu vermerken, dass nicht die gesamte Fraktion der Freien Wähler beteiligt war. Außerdem möchte er Gemeinderat Rehm in Schutz nehmen. Er erinnert daran, dass Herr Rehm sich entschuldigt hat.
Gemeinderat Stuber führt aus, dass die ihn die Vorwürfe der letzten Sitzung getroffen haben, er sei nun einmal ein Mann der klaren Worte. Er werde sich nicht entschuldigen, da der Bauhof nicht gemeint war, sondern der Bezug zum Video der Gemeinde hergestellt wurde.
 

Beschluss:

Der Tagesordnungspunkt wird von der Tagesordnung der heutigen Sitzung abgesetzt. 

anwesend: 16   stimmberechtigt: 16    Ja-Stimmen: 16   Nein-Stimmen: 0
 

  • Das genehmigte Protokoll vom 08.10.2025 - Hier der Text zum Tagesordnungspunkt
     “Bekanntgaben, Anfragen, Verschiedenes”

Bürgermeister Obermeier sprach das Video der Freien Wähler hinsichtlich der Baum-
pflanz-Challenge an und zeigte sich nicht erfreut darüber, dass Gemeinderäte den Bau-
hof/Verwaltung in ein schlechtes Licht rücken. Bürgermeister Obermeier stellte aller-
dings klar, dass er nicht die Fraktion der Freien Wähler hiermit anspricht, sondern ledig-
lich diejenigen Gemeinderäte, welche an der Aktion beteiligt waren. Zu diesem Thema
entstand sodann eine rege Diskussion. GR Rehm teilte mit, dass er sich für seine Aus-
sage bei der Baumpflanzaktion bei Facebook entschuldigt hat und klargestellt hat, dass
er weder die Bauhofmitarbeiter noch sonst jemand aus der Gemeinde Bernhardswald
gemeint hat. Er entschuldigte sich auch nochmals in der Gemeinderatssitzung.
GR Stuber widerspricht energisch dem Vorwurf des Ersten Bürgermeisters, er hätte die
Bediensteten der Gemeinde abgewertet oder ins schlechte Licht gerückt.
Er habe sich mit dem Ausspruch von GR Rehm, "wie bei der Gemeinde, einer arbeitet
und er ergänzt hat "und vier schauen zu" auf die Baumpflanz-Challenge der Gemeinde
am Tunnel-Spielplatz bezogen. Es war nicht im Entferntesten die Absicht vorhanden, die
Bediensteten der Gemeinde abzuwerten oder beleidigen. Wer dies nach dieser Einlas-
sung weiterhin als abwertend interpretieren will, kann das tun, der Wahrheit entspricht
dies jedenfalls nicht. Eine Entschuldigung seitens GR Stuber blieb daher aus

 

 

 

 

Wir trauern um unser Mitglied Stefan Stangl, welcher durch einen tragischen Unfall ums Leben kam.

Nachfolgend die Trauerrede vom Fraktionssprecher Ludwig Erl

Liebe Heike, mit Philipp und Marie,
verehrte Trauergemeinde,

Im Buch „Der kleine Prinz“ lehrt der Fuchs den Prinzen mit den Worten:

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Man sieht nur mit dem Herzen gut.“

Es sind die wirklichen Dinge im Leben, die man nicht allein mit den Augen, sondern mit dem Herzen – durch Empathie, Nähe und Verständnis – erkennt.

Stefan Stangl hatte diese besondere Fähigkeit: sich zurückzunehmen, genau zuzuhören und seine Mitmenschen wirklich zu verstehen. In vielen persönlichen Gesprächen und auch in der Runde der Freien Wähler Bernhardswald durfte ich, durften wir alle erleben, dass Stefan selbst bei kontroversen Themen nie den Andersdenkenden schlechtredete – weder direkt noch indirekt.

Er widmete sich mit großem Engagement der Öffentlichkeitsarbeit. Über die sozialen Medien informierte er die Bürgerinnen und Bürger über die Aktivitäten und die Intentionen der Freien Wähler Bernhardswald.

Auch in den Fraktionssitzungen brachte er seinen Sachverstand und seinen klaren, ungetrübten Blick auf die Themen im Gemeinderat ein.

So wie er uns sein Herz geöffnet hat, so öffnen auch wir nun unser Herz – und tragen Stefan in uns weiter.

Stefan, ich persönlich glaube, dass Du nicht nur auf den Friedhof Dreifaltigkeitsberg, sondern in eine andere Welt umgezogen bist. Eine Welt, in der man Dich mit offenen Armen empfangen hat.
Von dort aus wirst Du Deine Familie weiter begleiten.

Mach’s gut dort!